Frankfurt am Main: Fronzeichen

Münzstand: Stadt
Datierung: 1777
Münzstätte: Frankfurt am Main

Vorderseite: FROHN / ZEICHEN / 1777. Aufschrift in drei Zeilen, unten Rosette.
Rückseite: Der gekrönte Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Unten F zwischen Münzmeisterzeichen P-B (Philipp Christian Bunsen).

Messing, 22 mm

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1927/121 Kauf

Münzmeister (MM Nz):
Philipp Christian Bunsen
Vorbesitzer:
Regierungsrat Bäumer

Literatur: J. Neumann, Beschreibung der bekanntesten Kupfermünzen. 6 Teile in 4 Bänden (1858-1872 Index 1967) Nr. 11205; P. Joseph - E. Fellner, Die Münzen von Frankfurt am Main (1896) Nr. 896.

Fronzeichen sind ein Nachweis für geleistete Arbeiten. Bestimmte Arbeiten mussten für die Gemeinschaft bzw. die Stadtregierung geleistet werden, die Verpflichtung bestand sowohl in Gemeinwesen als auch in Städten oder aber gegenüber dem Dienstherrn im ländlichen Bereich.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18205779

letzte Änderung: 28.11.2017