Alexandros von Pherai

Münzstand: Antike Herrscherprägung, Münzherr: Alexandros von Pherai
Nominal: Stater
Datierung: 369-358 v. Chr.
Münzstätte: Pherai

Vorderseite: Frauenkopf (Hekate Pheraia/Ennodia) in Vorderansicht, leicht nach r. gewendet. Im offenen Haar trägt sie ein Perlband, weiterhin ist ein Hängeohrring und eine Perlenhalskette sichtbar, im l. F. eine Fackel.
Rückseite: ΑΛ-ΕΞΑΝ-Δ-Ρ-ΕΙΟΣ. Reiter (Alexander von Pherai) mit Panzer, Helm und Lanze in der r. Hand nach r. Auf der Flanke des Pferdes eine Doppelaxt.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1882/508 Kauf

Silber, Stater, 11,94 g, 24 mm, 5 h

Dargestellte/r:
Alexandros von Pherai
Vorbesitzer:
Prof. Dr. Athanasios Rhusopulos (Rhousopoulos) - 1882

Literatur: K. Regling, Die antike Münze als Kunstwerk (1924) Nr. 692 Taf. 33 (dieses Stück); A. von Sallet - K. Regling, Die antiken Münzen. Handbücher der Staatlichen Museen zu Berlin ³(1929) 30 (dieses Stück); BMC Thessaly 47 Nr. 14 Taf. 10,11. Vgl. alle mit Doppelaxt unter dem Pferd statt auf dessen Flanke: C. M. Kraay, Archaic and Classical Greek Coins (1976) 118 Nr. 388 Taf. 21; A. Moustaka, Kulte und Mythen auf thessalischen Münzen (1983) 136 Nr. 176 Taf. 10.

369-358 v. Chr. ist die Regierungszeit des Alexander von Pherai, welcher auf der Rückseite als Reiter gezeigt wird. Die Vorderseite gibt Hekate Pheraia bzw. Ennodia, eine Tochter des Zeus und der Pheraia, wieder, welche man anhand der Fackel identifizieren kann. Sie wird in diesem Münzbild nun erstmals in Vorderansicht gezeigt, wie vor ihr auf Münzen von Pherai die Nymphe Hypereia.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Münzpatenschaft: Dr. Ute Wartenberg Kagan

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18213623

letzte Änderung: 08.03.2018