Himera

Münzstand: Stadt
Nominal: Didrachme
Datierung: ca. 460-450 v. Chr.
Münzstätte: Himera

Vorderseite: IMERAION. [N retrograd]. Ein Reiterakrobat gleitet von einem nach l. galoppierenden Pferd.
Rückseite: ΣΟΤΗR. [R statt P]. Die Nymphe Himera in einem leichten Chiton und einem Mantel in Frontalansicht. Sie hat den Kopf nach l. zu einem Altar gewendet, über welchen sie aus einer Schale in ihrer R. opfert, ihre L. ist angewinkelt erhoben, im r. F. ein Heroldstab (kerykeion).

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1892/851 Kauf

Silber, Didrachme, 8,58 g, 23 mm, 12 h

Literatur: E. Gabrici, Topografia e numismatica dell' antica Imera (1894) 48 Nr. 70 Taf. 4,10 (dieses Stück); E.-J. Seltmann, Über einige seltene Münzen von Himera, ZfN 19, 1895, 166 Nr. 4 Taf. 3 (dieses Stück); A. von Sallet, Erwerbungen des kgl. Münzcabinets in den Jahren 1890-1897, ZfN 21, 1898, 200 (dieses Stück); F. Gutmann - W. Schwabacher, Die Tetradrachmen- und Didrachmen von Himera (472-409 v. Chr.), MBNG 47, 1929, 116 Nr. 1 Taf. 9,1 (dieses Stück, R1/D1, 460-450 v. Chr.); Schultz (1997) Nr. 135 (dieses Stück, um 470 v. Chr.); K. Regling, Die antike Münze als Kunstwerk (1924) Nr. 383 Taf. 17. Vgl. zur Datierung C. Arnold-Biucchi, La Monetazione d'Argento di Himera Classica. I Tetradrammi, QT 17, 1988, 87-89 (464-460 v. Chr.).

Soter (griech. Retter) ist der Beiname der Nymphe Himera. Der Vorderseitenstempel ist zu klein für den Durchmesser des Schrötlings (hybrid).

Fotograf Vorderseite: Dirk Sonnenwald
Fotograf Rückseite: Dirk Sonnenwald

Münzpatenschaft: Rudolf Hilbert

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18214511

letzte Änderung: 28.11.2017