Schwarzbach, Anna Franziska: Brandt Neugeld, 2003

Vorderseite: Kopf von Marianne Brandt mit Metallschmuck nach rechts.
Rückseite: Marianne Brandt. [in Schreibschrift]. Kupplungsteil.
Rand: N N I I I / A F SCHWARZBACH / 900 Ag 64 GRAMM

Silber, 78,08 g, 34-37 mm
Datierung: 2003

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 2014/303 Kauf

Medailleur/in:
Anna Franziska Schwarzbach (-Lobeck)
Dargestellte/r:
Marianne Brandt
Veräusserer:
Anna Franziska Schwarzbach (-Lobeck)

Literatur: A. Küter - B. Weisser, Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN. Das Kabinett 16 (2016) 120 Nr. A 14 i mit Abb. (dieses Stück).

Die vorliegende Silbermedaille ist Bestandteil von Anna Franziska Schwarzbachs Projekt KUNST GELD. Das hier vorliegende Stück ist als Kunstwährung der Stadt Chemnitz konzipiert und hat den 110. Geburtstag von Marianne Brandt zum Anlass. Die bekannte Malerin, Bildhauerin, Designerin und Fotografin stammt aus Chemnitz, wo sie Kindheit und Alter verbrachte. Sie gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des Bauhaus und war dort vor allem als Metallgestalterin tätig. Marianne Brandt war der Familie von Anna Franziska Schwarzbach freundschaftlich verbunden. Ihr zu Ehren schuf Schwarzbach auch sechs Gipsbüsten und einen Kolossalkopf auf die Bauhäuslerin. In mehreren Arbeiten nimmt Schwarzbach, wie bei der vorliegenden Medaille, auf das erste 'Metallische Fest' von 1929 Bezug. In diesem Kontext ließ sich Brandt mit Kopf- und Halsschmuck aus Metall in einer starren Pose fotografieren. Auf das überlieferte Foto geht die Medaille von Schwarzbach zurück.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18248696

letzte Änderung: 20.11.2017