Faltz, Raimund: Krönung Friedrich I., 1701

Friedrich III./I. (1688-1713), Kurfürst von Brandenburg, seit 1701 König in Preußen

Vorderseite: FRIDER PRIMVS D G REX BORVSSIAE. Nach rechts gerichtetes geharnischtes Brustbild Friedrich I. im Profil mit belorbeerter Allongeperücke, adlergeschmücktem Harnisch und Manteldraperie. Unter der Schulter die Medailleursignatur R FALTZ.
Rückseite: INCREMENTVM DOMVS AVGVSTAE // REGIA DIGNITATE / ILLATA FAMILIAE / MDCCI. [„Aufstieg des erhabenen Hauses. Die Königswürde ist der Familie gebracht 1701“]. Kissen mit Krönungsinsignien auf einem Altar liegend, dessen Vorderseite mit preußischem und kurbrandenburgischem Adler dekoriert ist.

Gold, 165,63 g, 60 mm
Datierung: 1701

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1745/V Überweisung

Medailleur/in:
Raimund Faltz
Dargestellte/r:
Friedrich III./I. (1688-1713), Kurfürst von Brandenburg, seit 1701 König in Preußen

Literatur: Ch. H. Gütther, Leben und Thaten Herrn Friederichs des Ersten (1750) Nr. 40; J. Menadier, Schaumünzen des Hauses Hohenzollern (1901) Nr. 208 Taf. 26 (dieses Stück); G. Brockmann, Die Medaillen Joachim I. - Friedrich Wilhelm I. 1499-1740 (1994) Nr. 389 (dieses Stück erwähnt); W. Steguweit, Raimund Faltz. Medailleur des Barock. Berliner Numismatische Forschungen Neue Folge 9 (2004) 101 Nr. 34 mit Abb. (dieses Stück); W. Steguweit - B. Kluge, Suum cuique. Medaillenkunst und Münzprägung in Brandenburg-Preußen (2008) Nr. 65 (dieses Stück).

Auf Befehl Friedrichs II. am 16. Februar 1745 in das Münzkabinett gelangt.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Münzpatenschaft: Anonymus

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18200048

letzte Änderung: 28.11.2017