Fausta

Münzstand: Antike Herrscherprägung, Münzherr: Constantinus I.
Nominal: 2 Solidi
Datierung: 324 n. Chr.
Münzstätte: Trier

Vorderseite: FLAVIA MAXIMA FAVSTA AVGVSTA. Drapierte Büste der Fausta in der Brustansicht nach r.
Rückseite: PIET-AS AVGVSTAE // PTR. Fausta mit Nimbus sitzend auf Thron, ein Kind säugend, in der Vorderansicht, r. und l. von ihr stehend zwei Göttinnen in der Vorderansicht, den Kopf Fausta zugewandt. Vor ihnen je zwei geflügelte Knaben, jedes Paar einen Kranz tragend.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1873/393 Kauf Fundort: Griechenland, Athen

Gold, 2 Solidi, 8,91 g, 25 mm, 6 h

Dargestellte/r:
Fausta
Vorbesitzer:
J. Biedermann 1872 - 1873

Literatur: H. Dressel, Die römischen Medaillone des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin (1973) 338 ff. Nr. 210; RIC VII Nr. 445 (dieses Stück). - Zum Fund: F. Trau, Römische Inedita, Numismatische Zeitschrift 1873, 48 bei Nr. 11 Anm. 2.

Webportale:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.7.tri.445

Münze im Gewicht von zwei Solidi. - Fausta wurde um 290 n. Chr. als Tochter des Maximianus Herculius und der Eutropia geboren. Sie war die jüngere Schwester des Maxentius. Im Jahre 307 n. Chr. heiratete sie den Constantinus I. und besiegelte damit auch die Allianz zwischen ihrem Vater und seinem Schwiegersohn. 324 oder 325 wurde sie zur Augusta erhoben und hieß nun offiziell Flavia Maxima Augusta. Fausta war die Mutter von drei Söhnen (Constantinus II., Constans, Constantius II.) und zweier Töchter (Helena und Constantina) des Constantinus I. Im Zuge der Hinrichtung des Caesars Crispus im Jahre 326 n. Chr. wurde Fausta nur kurz danach, wohl unter dem Vorwurf des gemeinsamen Ehebruchs, ebenfalls getötet.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18200813

letzte Änderung: 28.11.2017