Persischer Satrap: Themistokles

Münzstand: Antike Herrscherprägung, Münzherr: Themistokles, attischer Staatsmann und persischer Satrap
Nominal: Didrachme
Datierung: 465-459 v. Chr.
Münzstätte: Magnesia am Mäander

Vorderseite: ΘΕΜΙΣ[ΤΟΚΛΕΟ]Σ. Apollon steht nach l. Mit dem l. Arm, über welchem ein Mantel (chlamys) liegt, hält er ein Lorbeerbäumchen, das oben den Punktrand durchbricht. Der r. Arm ist nach vorne ausgestreckt, darüber fliegt ein Vogel (Rabe) nach l.
Rückseite: M-A. Ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen, den Kopf nach l. gewandt. Das Ganze in einem quadratum incusum.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1897/227 Zugangsart Schenkung

Silber, Didrachme, 8,59 g, 21 mm, 7 h

Vorbesitzer:
Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - 1897

Literatur: H. Dressel, Erwerbungen des Münzcabinets in den Jahren 1890-1897, ZfN 21, 1898, 221 f. Taf. 5,10 (dieses Stück); K. Regling, Die Münze als Kunstwerk (1924) Nr. 306 Taf. 13 (dieses Stück, 480-440 v. Chr.); H. A. Cahn - D. Gerin, Themistocles at Magnesia, Numismatic Chronicle 1988, 13 f. Taf. 2, 3 (dieses Stück); J. Nollé, Themistokles in Magnesia. Über die Anfänge der Mentalität, das eigene Porträt auf Münzen zu setzen, SNR 75, 1996, 8 Taf. 1,1 b (dieses Stück); Schultz (1997) Nr. 88 (dieses Stück, um 460 v. Chr.); J. Nollé - A. Wenninger, Themistokles und Archepolis: Eine griechische Dynastie im Perserreich und ihre Münzprägung, JNG 48/49, 1998/99, 64 Nr. Th 1 c (dieses Stück, ca. 465-459 v. Chr.); A. Gorys, in: Die griechische Klassik. Idee oder Wirklichkeit. Katalog Berlin (2002) 242-245 Nr. 139 (diese Münze). Vgl. C. M. Kraay, Archaic and Classical Greek Coins (1976) 244 Nr. 906 Taf. 53 (dort steht Apollon nach r.).

Fotograf Vorderseite: Dirk Sonnenwald
Fotograf Rückseite: Dirk Sonnenwald

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18201165

letzte Änderung: 25.03.2019