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Bilddateien sind lizenziert als Public Domain Mark 1.0. Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen, 18201589. Aufnahme durch Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann).

Braunschweig-Lüneburg: Karl Wilhelm Ferdinand zu Wolfenbüttel

Münzstand: Fürstentum, Münzherr: Karl Wilhelm Ferdinand (1780-1806), Herzog von Braunschweig und Lüneburg (09.10.1735 - 10.11.1806)

Nominal: Taler

Datierung: 1783

Land: Deutschland
Münzstätte: Braunschweig

Vorderseite: CAROLVS GVIL FERD D G DVX BR ET LVN. Kopf des Fürsten Karl Wilhelm nach rechts. Unter dem Halsabschnitt die Stempelschneidersignatur K.
Rückseite: X EINE FEINE MARK CONVENTIONS M 1783. Umschrift mit Wertbezeichnung, im Feld gekröntes Wappen von Girlande umhangen, unten M C (Münz-Commission), unten beiderseits 1 SPECIES - THALER.
Rand: Laubrand

Herstellung: geprägt

Münze, Silber, 27,94 g, 40 mm

Dargestellte/r:
Karl Wilhelm Ferdinand (1780-1806), Herzog von Braunschweig und Lüneburg
Stempelschneider:
Christian Friedrich Krell

Literatur: G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz ³(2002) Nr. 359; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 257.

Speciestaler (oder Speziestaler) war die übliche Bezeichnung für tatsächlich ausgeprägte Talermünzen im 9-Talerfuß, im Gegensatz zu ideeller Rechnungsmünze oder Papiergeld, also bares Geld. Zuerst wurde diese Bezeichnung auf die nach der Reichsmünzordnung von 1566 ausgeprägten Taler aus der feinen Gewichtsmark angewandt. Dieser braunschweigische Taler ist nach der Konvention von 1753 geprägt, wobei 10 Taler aus der feinen Mark geprägt wurden.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Münzpatenschaft: Fritz Rudolf Künker

Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, 18201589

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