Gittelde, erzbischöflich magdeburgische Münzstätte

Class/status: Archbishopric
Denomination: Denar (MA)
Date: 1050-1100
Mint: Gittelde

Obverse: + IELITHIS PENNING. [Pfennig aus Gittelde]. Brustbild nach links, davor Kreuzstab.
Reverse: + HIR STEIT TE BISCOP. [Hier steht der Bischof]. Brustbild des Erzbischofs mit Tonsur nach links, davor Krummstab.

Silber, 1,42 g, 19 mm

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1895/183 Zugangsart Kauf

Veräusserer (an Museum):
Firma Adolph Hess Nachfolger (Frankfurt/M.)

Publications: H. Dannenberg, Die deutschen Münzen der sächsischen und fränkischen Kaiserzeit (1876-1905) Nr. 1222; B. Kluge, Deutsche Münzgeschichte von der späten Karolingerzeit bis zum Ende der Salier (1991) Nr. 434; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 348.

Eine der ganz wenigen Münzen des Mittelalters mit Umschriften in der Volkssprache. „Ielithis Penning“ bedeutet: „Pfennig aus Gittelde“. Die andere Seite sagt: „Hier steht der Bischof“. Gittelde ist ein kleiner Ort im Harz, der im Mittelalter erzbischöflich Magdeburger Besitz war.

Photographer Obverse: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Photographer Reverse: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18202439

Latest Revision: 25.03.2019