Magnus Maximus

Class/status: Ancient Ruler's issue
Denomination: Solidus
Date: 383-388 n. Chr.
Mint: Trier

Obverse: D N MAG MA-XIMVS P F AVG. Drapierte Panzerbüste des Magnus Maximus mit Diadem in der Brustansicht nach r.
Reverse: RESTITVTOR REIPVBLICAE // SMTR. [Sacra Moneta Treveris = die heilige (= kaiserliche) Münzstätte in Trier]. Der Kaiser steht in der Vorderansicht, den Kopf nach r. gewandt. Er hält in seiner r. Hand ein Feldzeichen mit Christogramm (labarum) und wird von einer in seiner l. Hand gehaltenen Victoria auf Globus bekränzt. Im l. F. ein Stern.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1685 Pfälzer Sammlung Zugangsart Überweisung

Gold, Solidus, 4,43 g, 21 mm, 6 h

Dargestellte/r:
Magnus Maximus
Münzherr:
Magnus Maximus

Publications: RIC IX Nr. 76; G. Depeyrot, Les Monnaies d'or de Constantin II à Zénon (1996) 123 Trier Nr. 50/1 (383-384 n. Chr.); Beger, Thes. Br. II 830; Beger, Thes. Pal. 385.

Provenience: Mit der Pfälzer Sammlung 1685 auf dem Erbschaftswege nach Berlin gelangt.

Web Portals:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.9.tri.76

Der aus Spanien stammende Magnus Maximus hatte in Britannien, Afrika und wohl auch Thrakien gedient. Er war der Vater des Flavius Victor. Anfang 383 n. Chr. ließ er sich taufen. Im Frühjahr des Jahres wurde er in Britannien zum Kaiser ausgerufen und konnte seine Herrschaft auf Gallien und Spanien ausdehnen. Spätestens am Jahresanfang 384 n. Chr. war er auch im Osten als Kaiser anerkannt. Im Sommer oder Herbst 387 n. Chr. folgte sein Marsch nach Italien. Dort wurde Magnus Maximus bei Aquileia gefangen genommen und am 28.7 oder 28.8.388 auf Befehl des Theodosius I. hingerichtet.

Photographer Obverse: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Photographer Reverse: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Godparenthood: Anonymus

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18202561

Latest Revision: 25.10.2019