Constans

Münzstand: Antike Herrscherprägung
Nominal: Miliarense (leicht)
Datierung: 340-350 n. Chr.

Vorderseite: FL IVL CON-STANS P F AVG. Drapierte Panzerbüste des Constans mit Diadem in der Brustansicht nach r.
Rückseite: TRIVMFATOR - GENTIVM BARBARARVM // TES. Der Kaiser steht mit einem Feldzeichen in der r. Hand und einem am l. Bein angelehnten Schild in der Vorderansicht, den Kopf nach l. gedreht.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession Alter Bestand (vor 1700) Zugangsart Zugang ungeklärt

Silber, Miliarense (leicht), 4,54 g, 24 mm, 6 h

Dargestellte/r:
Constans
Münzherr:
Constans

Literatur: Beger, Thes. Br. II 812; M. Pinder, Königliche Museen. Die antiken Münzen (1851) 225 Nr. 1029 (dieses Stück); RIC VIII Nr. 90.

Webportale:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.8.thes.90

Als Miliarense wird ein 324 n. Chr. erstmals geprägtes Silbernominal bezeichnet. Es werden das schwere Miliarense zu 1/60 des röm. Pfundes und das leichte zu 1/72 unterschieden. - Flavius Constans war der jüngste von drei Söhnen des Constantinus I. und der Fausta, er wurde 320 oder 323 n. Chr. geboren. Am 25.12.333 n. Chr. erhielt er den Rang eines Caesar. Am 9.9.337 wurde er zusammen mit seinen beiden Brüdern einer der drei Augusti und war für Italien, Afrika, Illyricum und Macedonia zuständig. Nach dem Sieg über Constantinus II. konnte er seine Herrschaft auf den Westen des Reiches ausdehnen. 343 n. Chr. führte er seine Truppen zu seinem Feldzug nach Britannien. Als der Legionsbefehlshaber Magnentius sich in Autun (Augustudunum) zum Kaiser ausrufen ließ, wurde Constans im Januar 350 n. Chr. auf der Flucht in den Pyrenäen getötet.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Münzpatenschaft: Fritz Rudolf Künker

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18202813

letzte Änderung: 03.05.2021