Heiliges Römisches Reich: Maximilian I.

Münzstand: Kaisertum (MA/NZ), Münzherr: Maximilian I. (1477-1519), seit 1493 deutscher König, 1508 Kaiser
Nominal: 3 Guldiner
Datierung: 1509
Münzstätte: Wien

Vorderseite: MAXIMILIANVS DEI GRA ROM IMP SEMP AVG ARCHIDVX AVSTRIE. Maximilian I. zu Pferde nach rechts. Auf der Pferdedecke HALT MAS - IN AL-EN - DING. Unten 1509. Im r. F. eine Rosette.
Rückseite: PLVRIVMQ EVROPE PROVINCIAR REX ET PRINCEPS POTENTISIM. [N retrograd]. Reichswappen umgeben in einem inneren Kranz von sieben und in einem äußeren Kranz von 19 Wappenschilden.

Silber, 78,94 g, 57 mm

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1837/54-1 (MA Inv.) Zugangsart Kauf

Dargestellte/r:
Maximilian I. (1477-1519), seit 1493 deutscher König, 1508 Kaiser

Literatur: K. Domanig, Die deutsche Medaille in Kunst- und Kulturhistorischer Hinsicht (1907) 3 Nr. 14 Taf. 2 (dort dreifacher Guldiner zu 89,80 g). Vgl. E. Egg, Die Münzen Kaiser Maxilimians I. (ohne Jahr) 40 (mit Zeichnung nach Herrgott XII, Krönungsdoppelguldiner ohne Rosette).

Dicke 3,8 mm. - Ein dreifacher Schauguldiner geprägt nach 1517 in Wien [vgl. Domanig (1907) 3].

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Münzpatenschaft: Anonymus

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18203549

letzte Änderung: 28.11.2017