Helike

Münzstand: Stadt
Datierung: vor 373 v. Chr.
Münzstätte: Helike

Vorderseite: ΕΛΙΚ. [Λ auf dem Kopf]. Kopf des Poseidon nach r., umgeben von Wellenband. Die Einschnürung des Haares deutet auf einen schmalen Kranz hin, den der Gott trägt.
Rückseite: Oberteil eines Dreizacks, gerahmt von zwei springenden Delphinen und einem Lorbeerkranz.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1861/27611 Zugangsart Kauf

Bronze, 3,79 g, 19 mm, 9 h

Literatur: H. Jucker, Helike, Schweizer Münzblätter 17, 1967, 63-65 (dieses Stück).

Provenienz: „Von Herrn Dr. Conze und Herrn Dr. Michaelis aus Griechenland mitgebracht.“

Diese Münze ist das besser erhaltene von den beiden einzigen bislang bekannten Exemplaren von Geprägen dieser Stadt. Die Stadt ging im Jahr 373 v. Chr. bei einem Seebeben unter. Seit einigen Jahren finden dort archäologische Ausgrabungen statt.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18204551

letzte Änderung: 25.03.2019