https://ikmk.smb.museum/object?id=18205406
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Bilddateien sind lizenziert als Public Domain Mark 1.0. Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen, 18205406. Aufnahme durch Dirk Sonnenwald.
Syrakus
Münzstand: Stadt
Nominal: Drachme
Datierung: ca. 475-465 v. Chr.
Land: Italien
Münzstätte: Syrakus (Sicilia)
Vorderseite: Ein nackter Jüngling reitet auf einem Pferd im Schritt nach r. Kurze Abschnittslinie, darum Punktkreis.
Rückseite: ΣVRΑΚΟΣΙΟ-Ν [R statt P.]. Weiblicher Kopf (wohl Arethusa) nach r., sie trägt ein Perlhalsband. Die Haare laufen in parallelen Strähnen vom Oberkopf herab, sie werden im Nacken von einem Perlhaarband aufgenommen, hier ein kleiner Haarpinsel.
Herstellung: geprägt
Münze, Silber, 4,25 g, 16 mm, 6 h
Vorbesitzer:
Arthur Löbbecke (25.10.1850 - 17.04.1932)
Literatur: E. Boehringer, Die Münzen von Syrakus (1929) Nr. 356,1 Taf. 14 (dieses Stück, V177/R249, datiert 485-479 v. Chr.); Schultz (1997) Nr. 140 (dieses Stück). Vgl. G. E. Rizzo, Monete Greche della Sicilia (1946) Nr. 18 Taf. 34 (Variante in der Stirnfrisur, Legende anders aufgeteilt); G. F. Hill, Coins of Ancient Sicily (1903) Nr. 9 Taf. 1 (mit anderer Aufteilung der Legende). - Zur Hortfundchronologie: C. Arnold-Biucchi, The Randazzo Hoard 1980 and Sicilian Chronology in the Early Fifth Century B.C. ANS Numismatic Studies 18 (1990) 30-37; C. M. Kraay, Greek Coins and History (1969) 19-42; ders., The Demareteion reconsidered: A Reply, Numismatic Chronicle 1972, 13-24.
Boehringer Gruppe III (sog. Massenprägung), Reihe XIId. Infolge des durch die Hortfundchronologie bedingten niedrigeren zeitlichen Ansatzes etwa 10 Jahre jünger als bei Boehringer angegeben. Die Massenprägung erhielt ihren Namen aufgrund der hohen Anzahl von Stempeln in dieser Gruppe. Die Nominale innerhalb dieser Phase der Prägung von Syrakus (Boehringer Gruppe III) ergeben sich auch aus den Motiven: Tetradrachmen mit Quadriga auf der Vorderseite und vier Delphinen auf der Rückseite, Didrachmen mit zwei Pferden auf der Vorderseite und meist drei Delphinen auf der Rückseite, die Drachme zeigt nur ein Pferd auf der Vorderseite und keine Delphine auf der Rückseite, beim Obol schließlich wechselt der Kopf auf die Vorderseite und die Rückseite zeigt nur noch ein vierspeichiges Wagenrad. Die Litra tritt erst in der folgenden Phase Syrakusaner Emissionen (Boehringer Gruppe IV) hinzu.
Fotograf Vorderseite: Dirk Sonnenwald
Fotograf Rückseite: Dirk Sonnenwald
Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen
Accession 1906 Löbbecke Zugangsjahr 1906 Zugangsart Kauf
Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, 18205406
Permalink: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205406
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