Augustus

Class/status: Ancient Ruler's issue
Denomination: Dupondius
Date: 15 v. Chr.

Obverse: A[VGVSTVS] / TR[IBVNIC] / POT[EST]. Dreizeilige Aufschrift in Eichenkranz (corona civica). Im l. F. ein rechteckiger Gegenstempel VA.
Reverse: C PLOTI[VS RVFVS III V]IR A [A] A F F. Großformatiges S C umgeben von der Umschrift. Im r. F. ein rechteckiger Gegenstempel VI und unten ein runder Gegenstempel mit einem Triskelis.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1910/1125 Zugangsart Kauf

Bronze, Dupondius, 10,17 g, 30 mm, 7 h

Münzherr:
Gaius Iulius Caesar (Octavianus), seit 27 v. Chr. Augustus
Münzmeister (MM Ant):
Gaius Plotius Rufus
Veräußerer (an Museum):
Dr. Eugen Merzbacher Nachfolger (München)

Publications: RIC I² Nr. 388 (datiert 15 v. Chr.); BNat I³ Nr. 496-501. - Zu den Gegenstempeln siehe R. Martini, Una collezione di Monete Romane imperiali contromarcate nel Gabinetto Numismatico di Locarno. Koinon 1 (1993) 120 Nr. 51 (ligiertes VA); 124 Nr. 53 (VI); 170 Nr. 82 (Triskeles); R. Martini, Collezione Pangerl. Contromarche Imperiali Romane (Augustus-Vespasianus). Nomismata 6 (2003) 135 Nr. 72 (Triskeles), 161 Nr. 91 (VI); 185 Nr. 119 (VA).

Web Portals:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.1(2).aug.388

Auf dieser Münze befinden sich drei Gegenstempel. Das VA wird von Martini als die verkürzte Variante der Gegenstempel VESPA bzw. Vitellius Augustus verstanden. Das Umlaufgebiet gibt Martini vorsichtig mit Gallien an. Ein häufig im sizilischen Gebiet auftretender Gegenstempel ist der Triskeles mit dem Gorgoneion auf der Rückseite der Münze, der in der tiberischen Zeit häufig zu finden ist. Der dritte Gegenstempel VI ist bislang weder sicher lokalisiert noch datiert worden, konnte aber besonders häufig auf den Münzmeister-Assen des Augustus nachgewiesen werden.

Photographer Obverse: Reinhard Saczewski
Photographer Reverse: Reinhard Saczewski

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18208661

Latest Revision: 03.05.2021