Domitianus: Restitution

Münzstand: Antike Herrscherprägung
Nominal: As
Datierung: 81-82 n. Chr.
Münzstätte: Rom

Vorderseite: DIVVS AV-GVSTVS PATER. Kopf des Augustus mit Strahlenkrone nach l. Oben ein Stern.
Rückseite: IMP D - AVG - REST // PROVIDENT. [NT ligiert]. Altar samt Einfassung mit geschlossenen Türflügeln. Beiderseits S - C.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1910/195 Zugangsart Kauf

Bronze, As, 10,74 g, 27 mm, 7 h

Dargestellte/r:
Gaius Iulius Caesar (Octavianus), seit 27 v. Chr. Augustus
Münzherr:
Domitianus
Veräusserer (an Museum):
Firma C. und E. Canessa

Literatur: H. Komnick, Die Restitutionsmünzen der frühen Kaiserzeit (2001) 93. 227 Nr. 2,1 (dieses Stück); BMCRE II 415 Nr. 505; RIC II-1² Nr. 823 (datiert 81-82 n. Chr.).

Webportale:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.2_1(2).dom.823

Dieses Gepräge ist eine Restitutionsmünze und datiert in die flavische Zeit, in der beginnend mit der Herrschaft des Titus frühere Münztypen nachgeprägt und anhand der Titulatur und des Zusatzes RESTITVIT gekennzeichnet werden. - Der auf der Rückseite abgebildete Altar wurde vor Oktober 19 n. Chr. von Tiberius gestiftet, um der Voraussicht des Augustus zu gedenken. Augustus hatte um den 26. Juni 4 n. Chr. seinen Stiefsohn Tiberius adoptiert und damit zu seinem Nachfolger gemacht. Das Datum der Adoption aber war dann auch ein Tag, an dem Feierlichkeiten zu Ehren der Providentia des Augustus stattfanden.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18209851

letzte Änderung: 25.03.2019