Röm. Republik: L. Servius Rufus

Münzstand: Stadt
Nominal: Aureus
Datierung: 41 v. Chr.
Münzstätte: Rom

Vorderseite: L SERVIVS - RVFVS. Die hintereinander gestaffelten Köpfe der Dioskuren nach r. Beide tragen den lorbeerbekränzten Pileus. Über beiden Köpfen je ein Stern. Im l. F. unten der Gegenstempel mit dem Adlerwappen der Familie d'Este.
Rückseite: TVSCVL. Stadtansicht von Tusculum. Zu sehen sind das mehrstöckige Stadttor mit der erklärenden Tafel und der Mauerring mit neun Stadttürmen.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1909/190 Zugangsart Kauf

Gold, Aureus, 8,09 g, 19 mm, 9 h

Münzmeister (MM Ant):
Lucius Servius Rufus
Veräusserer (an Museum):
Firma Dr. Jacob Hirsch (München)
Vorbesitzer:
1. Consul Eduard Friedrich Weber
2. Hyman Montagu
3. d'Este

Literatur: Crawford Nr. 515,1 (datiert 41 v. Chr., Rom); B. Woytek, Arma et Nummi. Forschungen zur römischen Finanzgeschichte und Münzprägung der Jahre 49 bis 42 v. Chr. (2003) 433-443 (geprägt 43 v. Chr. in Rom). - Zum Gegenstempel siehe B. Simonetta - R. Riva, «Aquiletta» Estense o «aquiletta» Gonzaga?, QT 8, 1979, 359-373; dies., Ancora sull'aquiletta Gonzaga e non Estense, QT 12, 1983, 333-341. Gegen diese Deutung: C. Poggi, La collezione numismatica di Alfonso II d'Este: una attribuzione delle monete recanti la cosiddetta 'aquiletta estense o gonzaga' in: J. Dobrinić (Hrsg.), Proceedings of the 3rd International Numismatic Congress in Croatia 11th-14th October 2001 (2002) 189-200.

Webportale:
http://numismatics.org/crro/id/rrc-515.1

Auf der Vs. ist nachträglich ein Gegenstempel mit dem Adlerwappen der Familie d'Este aufgebracht, welcher zur Kennzeichnung der im 17. Jh. zerstreuten Sammlung dieser Familie in Mantua benutzt wurde.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Münzpatenschaft: Dr. Manfred Gutgesell

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18210681

letzte Änderung: 25.03.2019