Drusus (Maior)

Class/status: Ancient Ruler's issue
Denomination: Aureus
Date: ca. 41-45 n. Chr.
Mint: Rom

Obverse: NERO CLAVDIVS DRVSVS GERMANICVS IMP. Kopf des Nero Claudius Drusus mit Eichenkranz nach l.
Reverse: DE GE-R-MA-NIS. Zwei gekreuzte sechseckige Langschilde, dahinter je zwei gekreuzte Speere und zwei gekreuzte Trompeten, in der Mitte ein Feldzeichen (vexillum).

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1827 Hermann Zugangsart Kauf

Gold, Aureus, 7,62 g, 19 mm, 3 h

Vorbesitzer:
Freiherr von Herman
Dargestellte/r:
Drusus (maior)
Münzherr:
Claudius

Publications: Friedländer - von Sallet Nr. 977 (dieses Stück); BMCRE I 179 Nr. 104 (Nr. 105-106 mit unbewegtem Fahnentuch, 41-45 n. Chr., Rom, Kranz der Vs. als Lorbeerkranz bezeichnet); RIC I² Nr. 73 (ca. 41-45 n. Chr., Rom, Kranz der Vs. als Lorbeerkranz bezeichnet); H.-M. von Kaenel, Münzprägung und Münzbildnis des Claudius. AMuGS IX (1986) 59 ff. Nr. 259-308 Münztyp 13 (datiert 41-42 n. Chr., Münzstätte Rom, Aurei und Denare); BNat II Nr. 7-8 (41-42 n. Chr., Münzstätte Lyon); J.-B. Giard, Le Monnayage de l'Atelier de Lyon. De Claude Ier à Vespasien (41-78 après J.-C.) et au temps de Clodius Albinus (196-197 après J.-C.) (2000) 59 Nr. 24 (41-42 n. Chr., Münzstätte Lyon).

Web Portals:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.1(2).cl.73

Nero Claudius Drusus Germanicus (oder Drusus der Ältere/Drusus maior) war der Vater des späteren Kaisers Claudius, der diese Aurei zu dessen Ehren herausgeben ließ. Drusus war ein bedeutender römischer Feldherr, der aufgrund seiner Erfolge in Germanien seinen Beinamen erhielt. Diesen bekam er, wie Sueton, Claudius 1,3 und Cassius Dio 55,2,3 überliefern, zusammen mit einem Ehrenbogen, der an der Via Appia errichtet werden sollte, nach seinem Tod im Jahr 9 v. Chr. vom Senat verliehen. Das Rückseitenmotiv der gekreuzten Schilde und Waffen mit dem Vexillum verweist auf die militärischen Erfolge des Drusus.

Photographer Obverse: Reinhard Saczewski
Photographer Reverse: Reinhard Saczewski

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18210934

Latest Revision: 25.03.2019