Dobberkau, Heide: Europa, 1968

Vorderseite: Europa läßt sich auf dem nach rechts gerichteten, auf dem Boden niedergesunkenen Stier nieder. Sie hält mit ihrer linken Hand das rechte Horn des Stieres und stützt sich mit ihrer rechten Hand auf seinen Rücken. Im l. F. die Signatur HD.

Bronze, 180,00 g, 65-70 mm
Datierung: 1968

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 2002/330 Zugangsart Schenkung

Medailleur/in:
Heide Dobberkau
Vorbesitzer:
Georg Wimmelmann

Literatur: XIV. FIDEM-Kongreß Köln (1971) Nr. 48; M. Heidemann, Ein Besuch bei der Bildhauerin und Medailleurin Heide Dobberkau, in: W. Steguweit (Hrsg.), Die Kunstmedaille in Deutschland 10 (1999) 20-21 Nr. 2; W. Steguweit, Kunstmedaillen der Gegenwart in Deutschland. Sammlung Wimmelmann. Das Kabinett 7 (2002) 33 Nr. 53; W. Steguweit, Medaillenkunst in Köln im 20. Jahrhundert. Die Kunstmedaille in Deutschland 24 (2007) 294 Nr. 1; G. Steguweit, Seelenverwandtschaft. Tierdarstellungen im Schaffen von Heide Dobberkau, in: W. Steguweit (Hrsg.), Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst. Die Kunstmedaille in Deutschland 26 (2008) 48.

Guss, einseitig. - Guss durch Hilde Dobberkau. Die Medaille war in der FIDEM-Ausstellung 1971 in Köln vertreten und Jahresgabe des 'Förderkreises für moderne Medaillenkunst' des Jahres 1972. - Europa ist die Tochter des phönikischen Königs Agenor und seiner Frau Telephassa. Zeus verliebte sich in das Mädchen und entführte sie in Gestalt eines Stiers nach Kreta. Nach ihrem Namen wurde der Kontinent Europa genannt.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18211656

letzte Änderung: 25.03.2019