Maximinus Daia

Münzstand: Antike Herrscherprägung, Münzherr: Galerius Maximianus
Nominal: Nummus
Datierung: ca. 309-310 n. Chr.
Münzstätte: Antiochia (Antakya)

Vorderseite: MAXIMIN-VS NOB CAES. Drapierte Panzerbüste des Maximinus Daia mit Lorbeerkranz in der Brustansicht nach l. In r. Hand Victoria auf Globus nach r., mit verdeckter l. Hand wird vor die Brust ein Schild gehalten, darauf Szene mit zwei Reitern nach l., darunter vier Figuren.
Rückseite: MAXIMINVS NOBILI-SSIMVS CAESAR // ANT. Maximinus Daia steht in Rüstung in der Vorderansicht, den Kopf nach l. In seiner r. Hand hält er einen Globus, mit seiner l. stützt er sich auf einen Speer, l. ein Altar. Im r. F. Z.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1910/43 Zugangsart Kauf

Bronze, Nummus, 6,39 g, 24 mm, 12 h

Dargestellte/r:
Maximinus Daia
Veräusserer (an Museum):
Osman Nouri (Noury) Bey

Literatur: RIC VI Nr. 120 (dieses Stück, ca. 309-310 n. Chr., Trennung der Vs.- und Rs.-Legende irrig, Büstentyp ist E, nicht, wie RIC schreibt, F); K. Regling, Münzschatz aus Theadelphia, ZfN 29, 1912, 112 ff. 127 f. Nr. 133 c mit Abb. (dieses Stück); K. Ehling, Bilder aus dem Armenienkrieg des Maximinus Daia, JNG 60, 2010, 183 ff. 186 Abb. 1 und 6 (dieses Stück, datiert 310 n. Chr.).

Webportale:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.6.anch.120

Regling (1912) deutet die Schildzier als Darstellung von zwei Reitern nach l. gefolgt von einer Victoria und darunter vier Gefangenen, von denen die beiden äußeren die Hände auf den Rücken gefesselt haben und die beiden innen mit erhobenen Händen um Gnade flehen.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Münzpatenschaft: Frank Alkenbrecher

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18212450

letzte Änderung: 25.03.2019