Theben

Class/status: City
Denomination: Stater
Date: ca. 440-430 v. Chr.
Mint: Theben

Obverse: Böotischer Schild.
Reverse: HEB-A / ΘΕΒΑΙΟΝ. Herakles spannt nach r. gewandt eine neue Sehne in seinen Bogen, dahinter steht seine Keule gegen den l. Inkusumrand gelehnt. Das Ganze in quadratum incusum.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1891/464 Zugangsart Kauf

Silber, Stater, 11,86 g, 23-28 mm

Veräusserer (an Museum):
Henri Hoffmann
Previous owners:
Ioannes Photiadès

Publications: Schultz (1997) Nr. 49 (dieses Stück, um 440 v. Chr.); F. Imhoof-Blumer, Zur Münzkunde und Palaeograhie Boeotiens, Numismatische Zeitschrift 1871, 383-387; F. Imhoof-Blumer, Zur Münzkunde Boeotiens und des peloponnesischen Argos, Numismatische Zeitschrift 1877, 37-41; B. V. Head, On the chronological sequence of the coins of Boeotia, Numismatic Chronicle 1881, 206-209; P. R. Franke - M. Hirmer, Die griechische Münze ²(1972) Nr. 453 Taf. 144 (dieses Stück, um 446-426 v. Chr.). Vgl. zu HEBA: C. M. Kraay, Archaic and Classical Greek Coins (1976) 111 Anm. 1.

Die Münzrückseite zeigt Herakles, der eine neue Sehne in seinen Bogen einlegt. Um diese allein möglichst stark spannen zu können, hat er sich in den Bogen hinein gestellt und hält mit dem Oberschenkel den einen Teil des Bogens zurück, während er mit beiden Händen am anderen Ende den Sehnenstrang befestigt. Auf den thebanischen Münzrückseiten wird Herakles weiterhin beim Prüfen von Pfeil und Bogen und beim Bogenschießen, also in verschiedenen Stadien der Vorbereitung und der Aktion, gezeigt. Die Buchstaben HEBA, die nur in dieser Variante erscheint, hielt C. M. Kraay (1976) für eine fehlerhafte Schreibung des Anfanges des Namens von Hera(kles).

Photographer Obverse: Dirk Sonnenwald
Photographer Reverse: Dirk Sonnenwald

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18215462

Latest Revision: 25.03.2019