Henke, Johannes: Baron Pierre de Coubertin, 1972

Obverse: BARON PIERRE DE COUBERTIN. Kopf Pierre de Coubertins nach links. Unten die fünf olympischen Ringe.

Biskuitporzellan, 53,54 g, 78 mm
Date: 1972

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 2008/174 Zugangsart Schenkung

Medailleur/in:
Johannes Henke
Hersteller:
Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM)
Dargestellte/r:
Baron Pierre de Coubertin
Previous owners:
Johannes Henke

Publications: B. Weisser, Das Medaillenwerk von Johannes Henke, in: G. Dethlefs u.a. (Hrsg.), Westfalia Numismatica 2013. Festschrift zum 100jährigen Bestehen des Vereins der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete (2013) 373 Nr. 19 (diese Medaille).

Hergestellt von der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) in Berlin. Handschriftlicher Vermerk 'Erstausformung'. - Pierre Baron de Coubertin war ein französischer Staatsmann, Pädagoge und Historiker. Er bemühte sich um eine Reform des französischen Bildungssystems, das noch vom napoleonischen Drill gekennzeichnet war. Berühmt wurde er als Begründer der neuzeitlichen Olympischen Spiele (1894), mit der er auch die Völkerverständigung fördern und den Weltfrieden sichern wollte. Von 1896 bis 1925 war Coubertin Vorsitzender des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Er schuf das Zeremoniell der Olympischen Spiele und veranlasste, dass Diskuswerfen, der Marathonlauf und der Moderne Fünfkampf in das olympische Programm aufgenommen wurden. Coubertin verfasste zahlreiche Werke zur Leibeserziehung und Sportpädagogik.

Photographer Obverse: Dirk Sonnenwald

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18216145

Latest Revision: 29.07.2019