Knossos

Münzstand: Stadt
Nominal: Stater
Datierung: ca. 400-350 v. Chr.

Vorderseite: ΚΝΩΣΙ-ΟΝ. Frauenkopf mit Ohrring, Kette und Kranz im hochgesteckten Haar nach r., darum herum als quadratischer Rahmen ein Mäanderband.
Rückseite: ΜΙΝΟΣ. König Minos sitzt im Hüftmantel auf einem Thron in Dreiviertelansicht nach l., mit der r. Hand hält er ein Zepter, den l. Arm stützt er auf die Rückenlehne des Throns.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1878/892 Zugangsart Kauf

Silber, Stater, 11,51 g, 24 mm, 12 h

Veräußerer (an Museum):
Paulos Ioannes Lambros

Literatur: J. Friedländer, Minos, ZfN 6, 1879, 232 (dieses Stück, um 400 v. Chr.); J. Friedländer, Die Erwerbungen des Kgl. Münzkabinets vom April 1878 bis April 1879, ZfN 7, 1880, 223 f. (dieses Stück); J. N. Svoronos, Numismatique de la Crète ancienne (1890) 67 Nr. 14 Taf. 4, 34 (dieses Stück); C. M. Kraay - M. Hirmer, Greek Coins (1966) 347 Nr. 543 Taf. 165 (dieses Stück, um 350 v. Chr.); G. Le Rider, Monnaies Crétoises du Ve au Ier siècle av. J.-C. (1966) 176 Taf. 35, 3 (dieses Stück); Schultz (1997) Nr. 43 (dieses Stück, 1. Hälfte 4. Jh. v. Chr.).

Der Kopf der Ariadne ist dem syrakusanischen Vorbild der Arethusa des Euainetos nachempfunden, das Mäanderband ist hier als Versinnbildlichung des Labyrinths zu verstehen.

Fotograf Vorderseite: Dirk Sonnenwald
Fotograf Rückseite: Dirk Sonnenwald

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18216380

letzte Änderung: 03.05.2021