Deutsches Reich: 1.000 Mark 1895 Probe

Land: Deutschland
Ausgabeort: Berlin (Brandenburg)

Vorderseite: Druckprobe 1000 Reichsbanknote Ein Tausend Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin ohne Legitimationsprüfung dem Einlieferer dieser Banknote Reichsbankdirektorium. Der Wert ist sowohl in Ziffern als auch Worten angegeben. Ein roter Aufdruck in der linken oberen Ecke des Scheines. Links und rechts der Wertzahl der Strafsatz. Datum und Unterschriften.
Rückseite: 1000. In einem Zierrahmen mit Groteskenmedaillons auf Tafeln die Wertzahl. Im Mittelfeld halten zwei allegorische Gestalten einen gekrönten und blumenumrankten Schild mit dem Reichsadler. Oben auf dem Rand mit schwarzer Tinte handschriftliche Bemerkung.

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession Reichsbank Zugangsart Überweisung

Papier, 1.000 Mark, 186-110 mm
Datierung: 1895

Datum: 1. März 1895

Reichsbankdirektorium:
Dr. Oskar Gallenkamp
Gotzmann
Herrmann
Mueller
Oskar Schmiedicke
Maximilian von Klitzing
Dr. Friedrich Koch
Dr. Richard von Koch
Graveur:
Prof. H. Meyer
Entwurf:
F. Luthmer
O. Knille
Vorbesitzer:
Deutsche Reichsbank
Druckerei:
Reichsdruckerei

Literatur: Probe zu H. Rosenberg, Die deutschen Banknoten ab 1871. 15. Auflage (2005) Nr. 14; Probe zu A. Pick - J.-U. Rixen, Papiergeld Spezialkatalog Deutschland (1991) Nr. 17. Probe zu J. Koppatz, Geldscheine des Deutschen Reiches (1988) 35 Nr. 2.07.

Provenienz: Restbestände der Geldscheinsammlung des Geldmuseums der Deutschen Reichsbank.

Diser Geldschein ist eine Druckprobe. Das Papier ist mit senkrechter Linienriefelung, rechts blaugrün mit Faserstreifen. Auf der Rückseite oben ist ein Vermerk mit Tinte eingetragen: 'ad No 3776/95 C. B. Anfertigung v. Banknoten Vol III.'

Fotograf Vorderseite: Münzkabinett Berlin
Fotograf Rückseite: Münzkabinett Berlin

Münzpatenschaft: Verein Deutsche Geldschein- und Wertpapiersammler

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18218033

letzte Änderung: 19.08.2019