Karolinger: Pippin der Kurze

Münzstand: Königtum (MA/NZ), Münzherr: Pippin der Kurze (751-768), König der Franken
Nominal: Denar (MA)
Datierung: 754/755-768
Münzstätte: Trier

Vorderseite: PIPINV R. [Pippinus Rex]. Kreisförmig Königsname und -titel in Abkürzung.
Rückseite: TPEFERIP. [TREFERIS]. Kreisförmig der Name der Münzstätte.

Silber, 0,94 g, 13 mm

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession Ohne Nummer Zugangsart Zugang ungeklärt

Literatur: H. H. Völckers, Karolingische Münzfunde der Frühzeit (1965) Taf. M zu XIV,1; K. F. Morrison - H. Grunthal, Carolingian Coinage (1967) Taf. 1,5 (im Text nicht beschrieben); K.-J. Gilles, Die Trierer Münzprägung im frühen Mittelalter (1982) 37 Nr. 16; R. Weiller, Die Münzen von Trier bis 1307 (1988) Nr. 18; B. Kluge, Am Beginn des Mittelalters. Die Münzen des karolingischen Reiches 751-814. Das Kabinett 15 (2014) Nr. 51 (immer dieses Stück).

Die Münze existiert nur in diesem einzigen Exemplar, das von Völckers (1965) und Morrison - Grunthal (1967) zuerst abgebildet, aber nicht beschrieben worden ist. Die Buchstabenfolge der Rs. ist wohl als Stadtname 'Treferis' zu lesen, wobei R als P dargestellt ist und TR am Beginn eine Ligatur bilden. Ob das P am Ende als S gedacht ist oder eine Wiederholung des Namens Pippin bedeutet, ist eine Interpretationsfrage. - Von Pippin dem Kurzen sind bisher sechs Münzen aus Trier bekannt, die alle sehr ähnlich sind und auf der Rs. den kreisförmig angeordneten Stadtnamen zeigen, immer mit F anstelle des V in 'Treveris'.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18218034

letzte Änderung: 28.11.2017