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Image files are licensed Public Domain Mark 1.0. Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen, 18218283. Photographs by Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann).

Knossos

Class/status: City

Denomination: Drachm

Date: ca. 420-380 v. Chr.

Country: Greece
Mint: Knossos

Obverse: Minotauros als stierköpfiger nackter Mensch im Knielauf nach r., den Kopf in die Frontale gedreht.
Reverse: Blütenförmiges Ornament umgeben von zwei Linienquadraten, dazwischen ein Quadrat aus Punkten. Das Ganze in Quadratum incusum.

Production: struck

Coin, Silver, 5,81 g, 18 mm


Previous owners:
Arthur Löbbecke (25.10.1850 - 17.04.1932)

Publications: J. N. Svoronos, Numismatique de la Crète ancienne (1890) 66 Nr. 6 Taf. 4,26 (dieses Stück); G. Le Rider, Monnaies Crétoises du Ve au Ier siècle av. J.-C. (1966) 100 Nr. 9 Taf. 25,6.

Die kretische Stadt Knossos ist seit der Antike eng mit der Sage von Minotauros verknüpft. Seine mythische Behausung, das Labyrinth, war eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Darstellung des Labyrinths auf den knossischen Münzen geriet dabei aber äußerst unterschiedlich, da ein real nicht existierender Ort gezeigt werden musste. Das Labyrinth ist zwar immer in Aufsicht, aber mit unterschiedlichen Außenformen und Strukturierungen abgebildet. Nur in der Aufsicht kann das Labyrinth als solches erfasst werden. Ob die Rückseite dieses Exemplars das Labyrinth in stilisierter Form darstellt oder es sich lediglich um ein ornamental gestaltetes quadratum incusum handelt, muss hier unentschieden bleiben.

Photographer Obverse: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Photographer Reverse: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen
Accession 1906 Löbbecke Year of access 1906 Zugangsart Kauf

Recommended Quotation: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, 18218283

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