Duisburg: Heinrich IV.

Münzstand: Königtum (MA/NZ), Münzherr: Heinrich IV. (1056-1106), König, seit 1084 Kaiser
Nominal: Denar (MA)
Datierung: 1084-1105
Münzstätte: Duisburg

Vorderseite: + HEINRICHVS RP. Gekröntes Brustbild Heinrich IV. nach rechts, davor ein Zepter.
Rückseite: DI-VS/BV-RG. [Duisburg]. Stadtname in in vier Kreisen, in der Mitte Kreuz, außen vierfaches Blattornament.

Silber, 1,14 g, 21 mm

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1911/167 Zugangsart Kauf

Dargestellte/r:
Heinrich IV. (1056-1106), König, seit 1084 Kaiser
Veräusserer (an Museum):
Firma Joseph Hamburger

Literatur: H. Dannenberg, Die deutschen Münzen der sächsischen und fränkischen Kaiserzeit (1876-1905) Nr. 1515; P. Berghaus, Duisburger Münzen, in: Duisburg im Mittelalter (1983) 105 Nr. 10:2a (dieses Stück); B. Kluge, Deutsche Münzgeschichte von der späten Karolingerzeit bis zum Ende der Salier (1991) Nr. 169.

Der Duisburger Typ mit dem Stadtnamen in vier Kreisen kommt mit unterschiedlichen Kaiserbildern auf der Vs. vor. Für diese Variante mit bärtigem Brustbild und Kugelzepter hat Berghaus (1983) aus 47 und zwei halben Exemplaren 18 Vs.- und 27 Rs.-Stempel ermittelt. Davon entfallen 18 Exemplare, darunter auch dieses, auf ein Stempelpaar. Diese 18 Stücke stammen vermutlich alle aus einem im Rheinland verborgenen Schatzfund.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18226676

letzte Änderung: 25.03.2019