Linck, Johann (?): Bau der Providenzkirche in Heidelberg, 1659

Obverse: D O M / AEDEM SACRAM / AVSPICIIS AVGVSTIS / CAROLI LVDOVICI / PATR P AC RESTITVTOR P F / ET CAROLI F PRINC IVVENT / QVI XIV CAL MAII M D C LIX / PRIMVM LAPIDEM P P / CIVES HEIDELBERG / CONFESS AVGVSTAN / SVO ET PIORVM AERE / EX FUNDAM / EXTRVX. Aufschrift in 13 Zeilen.
Reverse: EX IVSSV / PRINCIPIS. Aufschrift in zwei Zeilen.

Silber, 131,95 g, 75 mm
Date: 1659

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession Alter Bestand (vor 1839) Zugangsart Zugang ungeklärt

Medailleur/in:
Johann Linck
Münzherr:
Karl Ludwig (1649-1680), Pfalzgraf bei Rhein und Kurfürst

Publications: A. Stemper, Die Medaillen der Pfalzgrafen und Kurfürsten bei Rhein I. Die Kurlinien (1997) 225 f. Nr. 215 (dieses Exemplar erwähnt).

Am 18. April 1659 fand in Heidelberg unter dem reformierten Herrscher Karl Ludwig die Grundsteinlegung zur Kirche der reformierten Gemeinde statt. Ein Exemplar dieser Medaille wurde in den Grundstein eingelegt. 1661 fand die Einweihung statt. Die Kirche erhielt ihren Namen 'Providenzkirche' nach der Devise des Kurfürsten 'Dominus providebit'. Die Übersetzung der lateinischen Inschrift lautet: 'Dem besten und höchsten Gott geweiht sei dieses Haus unter dem hohen Segen Karl Ludwigs, des frommen und erfolgreichen Vaters und Wiederherstellers des Vaterlandes und seines Sohnes, dem jungen Prinz Karl, welche an den 14. Kalenden des Mai 1659 (18. April 1659) öffentlich den ersten Stein gelegt haben. Die Heidelberger Bürger Augsburgischer Konfession haben (die Kirche) mit eigenen Mitteln und Spenden vieler Frommer von Grund auf erbaut.'

Photographer Obverse: Reinhard Saczewski
Photographer Reverse: Reinhard Saczewski

Godparenthood: Dr. Joachim Zeitz

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18227812

Latest Revision: 25.03.2019