Hartnick, Evelyn: Otto Nagel, 1997

Vorderseite: OTTO NAGEL / 1894-1967 - BRÜCHE IN LEBEN UND WERK. Kopf des Otto Nagel in Vorderansicht und auf die rechte Hand gestützt. Das Porträt im Hochrelief erhebt sich von einer flachen rechteckigen Platte, die zwei tiefe Risse ('Brüche') aufweist. Jahreszahl 1997 und Signatur EvH (verdeckt).
Rückseite: Ansicht der Rückseite.

Bronze, 697,00 g, 105-77 mm
Datierung: 1997

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 2002/208 Zugangsart Schenkung

Medailleur/in:
Evelyn Hartnick
Hersteller:
Firma Bildgießerei Seiler
Dargestellte/r:
Otto Nagel
Veräusserer (an Museum):
Evelyn Hartnick

Literatur: W. Steguweit in: M. Scharloo (Hrsg.), XXVI FIDEM Modern Art Medals (1998) 131 Nr. 56; W. Steguweit (Hrsg.), Die Kunstmedaille in Deutschland 10 (1999); R. Grund, Neue Medaillen als Schenkungen an das Münzkabinett. Werke von Evelyn Hartnick und Marika Somogyi, Dresdener Kunstblätter 4, 2003, 2013-204.

Einseitige Gussmedaille, mit Unterplatte verschweißt. Die Jahreszahl 1997 und Signatur EvH sind in der Aufsicht durch die Hand größtenteils verborgen. Hergestellt in der Bildgießerei Seiler, Schöneiche. FIDEM-Beitrag für 1998 in Den Haag. - Otto Nagel (1894-1967) war ein Berliner Maler. Das Bildnis entstand unter Verwendung eines bronzenen Abgusses seiner Totenmaske. Für Otto Nagel war das im Jahr 1934 verhängte Malverbot im Atelier ein entscheidender Einschnitt in seinem Leben.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Münzpatenschaft: Gitta-Kastner-Forschungsstiftung

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18229814

letzte Änderung: 25.03.2019