Abraham, Jacob: Schlacht bei Roßbach, 1757

Vorderseite: FRIDERICUS MAGNUS BORUSSORUM REX // ROSSBACH D 5 NOV / 1757. [Friedrich der Große, preußischer König, Roßbach den 5. November 1757]. König Friedrich II. mit Dreispitz und erhobenem Schwert, galoppierend zu Pferde nach rechts. Im Hintergrund Schlachtszene. Im Abschnitt Schrift.
Rückseite: NEC SOLI NEC SOLIS NEC PLURIBUS // VIRTUS BORUSSI/CA. [Nicht einmal der Sonne nicht einzelnen und nicht mehreren (Feinden weicht er) Preußische Tapferkeit]. Der preußische Adler schleudert Blitze gegen den österreichischen Doppeladler, den gallischen Hahn und weitere kleine Vögel.

Silber, 41,80 g, 42 mm
Datierung: 1757

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession Alter Bestand (vor 1839) Zugangsart Zugang ungeklärt

Medailleur/in:
Jakob Abraham
Dargestellte/r:
Friedrich II. (1740-1786), König in, seit 1772 von Preußen

Literatur: T. Hoffmann, Jacob Abraham und Abraham Abramson. 55 Jahre Berliner Medaillenkunst 1755-1810 (1927) 52 Nr. 3 Taf. 1; M. Olding, Die Medaillen auf Friedrich den Großen von Preußen 1712 bis 1786 (2003) Nr. 606.

Neben dem Wappentier Österreichs, ist mit dem gallischen Hahn das Wappentier Frankreichs dargestellt und die kleinen Vögel sollen die Reichstruppen unter dem Prinzen von Sachsen-Hildburghausen andeuten. In der Schlacht bei Roßbach besiegte Friedrich II. die Franzosen und die Reichstruppen (Reichexekutionsarmee). Der Sieg stellte eine Wende im Siebenjährigen Krieg dar und erlaubte Preußen, sich einen Monat später den Österreichen erfolgreich bei Leuthen zu stellen.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18230641

letzte Änderung: 25.03.2019