Hoyer, Heinz: Friedrich 300, 2011

Obverse: WONACH ER SICH - ZU RICHTEN HAT. [in Fraktur]. Halbfigur des Friedrich II. auf Gehstock gestützt im Profil nach rechts.

Bronze, 469,00 g, 116 mm
Date: 2011

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 2012/114 Zugangsart Kauf

Medailleur/in:
Heinz Hoyer
Hersteller:
Marco Flierl
Dargestellte/r:
Friedrich II. (1740-1786), König in, seit 1772 von Preußen
Veräusserer (an Museum):
Heinz Hoyer

Publications: B. Weisser, Friedrich 300, in: B. Kluge und E. Bannicke, Für 8 Groschen ist's genug. Friedrich der Große in seinen Münzen und Medaillen, Das Kabinett 13 (2012) 134. 136 Nr. 62; B. Weisser, Medaillenedition 'Friedrich 300', Münzen & Sammeln, März 2012, 15.

Einseitige Bronzegussmedaille, gegossen in der Kunstgiesserei Flierl, Berlin. - Beitrag zur Berliner Medaillenedition 'Friedrich 300' anlässlich des dreihundertsten Geburtstages von Friedrich II. (1712–1786). Heinz Hoyer wählt als Vorlage eine Abbildung von Adolph Menzel, die den König auf der Terrasse vor der Bildergalerie in Sanssouci zeigt. Diese hat er in das Medaillenrund übersetzt. Menzel hat die bildliche Vorstellung zu Friedrich II. seit dem 19. Jahrhundert nachhaltig geprägt. Als Umschrift hat sich der Medailleur für die Anweisung Friedrichs entschieden: „WONACH ER SICH ZU RICHTEN HAT“. Diese Anordnung ist einer Kabinettsordre Friedrichs an den Generalchirurgen Johann Leberecht Schmucker entnommen.

Photographer Obverse: Reinhard Saczewski

Godparenthood: Gitta-Kastner-Forschungsstiftung

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18232681

Latest Revision: 25.03.2019