Götze, Martin: Oberbürgermeister Adolf Wermuth, 1916

Vorderseite: OBERBUERGERMEISTER WERMUTH BERLIN. Brustbild von Adolf Wermuth nach links.
Rückseite: ANNO - 1916. Eine hockende weibliche Gestalt mit enthüllter Brust und einem Gefäß im linken Arm reicht einem sitzenden, unbekleideten Mann eine Schüssel, aus der er löffelt. Oben das Berliner Stadtwappen zwischen Jahresangabe. Im Abschnitt Signatur Martin Götze.

Eisen, 348,00 g, 110 mm
Datierung: 1916

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1919/430 Kauf

Medailleur/in:
Martin Götze
Dargestellte/r:
Dr. Adolf Wermuth
Veräusserer (an Museum):
Dr. Philipp Lederer

Literatur: W. Steguweit, Das Münzkabinett der Königlichen Museen zu Berlin und die Förderung der Medaillenkunst. Künstlerbriefe und Medaillenedition zum Ersten Weltkrieg. Das Kabinett 5 (1998) Nr. 40 (dieses Stück).

Zweiseitiger Eisenguss, keine Randpunze (Edition DS 174). Medaille auf die Einführung der Volksküchen in Berlin durch Oberbürgermeister Adolf Wermuth. - Der Jurist Adolf Wermuth wurde 1912 von der Stadtverordnetenversammlung zum Oberbürgermeister der Stadt Berlin gewählt. Sein Verdienst während des Ersten Weltkrieges lag in seinen Bemühungen um eine ausreichende Lebensmittelversorgung der Berliner Bevölkerung. Er führte im Februar 1915 in Berlin die Brotkarte ein, ebenso versorgten auf seine Initiative Volksküchen viele Einwohner mit warmen Mahlzeiten.

Fotograf Vorderseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Fotograf Rückseite: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Münzpatenschaft: Gitta-Kastner-Forschungsstiftung

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18236313

letzte Änderung: 28.11.2017