Münztechnik: Beckerscher Prägestempel Mainz

Münzstand: Privatausgabe
Datierung: ca. 1810-1830
Münzstätte: Offenbach am Main

Vorderseite: THEODO - D G ARC - EPIS MA-GVN - MO - B. Umschrift zwischen zwei verzierten Kreisen, im Feld auf einem schmalen geschweiften Kreuz ein quadrierter Schild jeweils Mainzer Rad und Erbachische Sterne.
Rückseite: Seitenansicht des Vorderseitenstempels.

Stahl, 852,00 g

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1911/191 Zugangsart Überweisung

Falschmünzer:
Carl Wilhelm Becker
Vorbesitzer:
Martin Seidenstricker

Literatur: M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 311; G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 325; H. Voigtländer, Falschmünzen und Münzfälscher (1976) 95-102.

Stempel 53,5x54 mm, Durchmesser Stempelfläche 48,8 mm, Stempelhöhe 45,0 mm. Becker prägte eine erfundene Münze in Talergröße des Erzbistums Mainz von 1438 unter Dietrich von Erbach mit seinen von ihm geschnittenen Stempeln.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18238812

letzte Änderung: 26.03.2019