Münztechnik: Beckerscher Prägestempel Mainz

Münzstand: Privatausgabe, Münzherr: Dietrich Schenk von Erbach (1434-1459), Erzbischof von Mainz
Datierung: ca. 1810-1830
Münzstätte: Offenbach am Main

Vorderseite: ANNO MIL QVAT CEN TRIGIN OCTO. [im Jahre 1438]. Umschrift zwischen zwei Zierkreisen, im Feld drei mit den oberen Teilen gegeneinander im Schächerkreuz gestellte Schilde mit Darstellung des Löwen und der bayerischen Wecken, Kreuz und Herzschild mit Löwen, Kreuz mit Herzschild und Schildchen.
Rückseite: Seitenansicht des Rückseitenstempels.

Stahl

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1911/191 Zugangsart Überweisung

Falschmünzer:
Carl Wilhelm Becker
Vorbesitzer:
Martin Seidenstricker

Literatur: M. Pinder, Die Beckerschen falschen Münzen (1843) Nr. 311; G. F. Hill, Becker the Counterfeiter (1955) Nr. 325; H. Voigtländer, Falschmünzen und Münzfälscher (1976) 95-102.

Gewicht ca. 1.453 g. Maximaler Durchmesser 75,0 mm, Durchmesser Stempelfläche 42,6 mm, Stempelhöhe ca. 136 mm. - Becker hat hier einen 'Taler' von 1438 des Erzbistums Mainz unter Dietrich I. von Erbach erfunden.

Fotograf Vorderseite: Reinhard Saczewski
Fotograf Rückseite: Reinhard Saczewski

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18238814

letzte Änderung: 26.03.2019