Germe

Münzstand: Stadt
Datierung: 244-247 n. Chr.
Münzstätte: Germe

Vorderseite: M IOVΛ ΦIΛIΠΠOC K. Drapierte Panzerbüste des Philippus II. in der Brustansicht nach r.
Rückseite: [Γ]EP-ΜΗ-NΩ//N. Zwei Nymphen stehen in Vorderansicht, die Köpfe einander zugewandt. Mit der jeweils äußeren gesenkten Hand gießen sie ein Gefäß über einen niedrigen Rundaltar aus. In der jeweils anderen Hand halten sie Tücher. Dazwischen ein Gefäß (amphora).

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession 1900 Imhoof-Blumer Zugangsart Kauf

Bronze, 9,10 g, 28 mm, 6 h

Dargestellte/r:
Philippus II.
Vorbesitzer:
Friedrich Imhoof-Blumer 1894 - 1900

Literatur: K. Ehling, Die Münzprägung der mysischen Stadt Germe in der römischen Kaiserzeit. Asia Minor Studien 42 (2001) 167 Nr. 321 (dieses Stück).

Die Benennung der Säulen als 'niedriger Rundaltar' bei Ehling (2001) ist hier übernommen. Die Szene selbst ist aber nicht ganz verständlich, Gegen einen Rundaltar sprechen die Länge der 'Säulen' und der Umstand, das beide Nymphen die Gefässe hinter den Säulen ausgießen. Wäre es denkbar, dass die reliefierten und unten angeschnittenen Architekturelemente für Brunnenfasungen von Nymphäen stehen, in die Wasser eingelassen wird?

Fotograf Vorderseite: Bernhard Weisser
Fotograf Rückseite: Bernhard Weisser

Münzpatenschaft: Anonymus

Zitierweise für dieses Objekt: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18262413

letzte Änderung: 26.03.2019