Henneberg: Rechenpfennig

Class/status: County/Earldom
Denomination: Rechenpfennig
Date: 1559-1583

Obverse: Brustbild des Grafen Georg Ernst im Harnisch mit Halskrause nach links.
Reverse: G E - D G - C H. [Georg Ernst Dei Gracia Comes Hennebergensis]. Viergeteilter Wappenschild von Henneberg. Oben im verschlungenen Band die Aufschrift.

Messing, 1,59 g, 22 mm

Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Accession Ohne Nummer Zugangsart Zugang ungeklärt

Dargestellte/r:
Georg Ernst (1559-1583), Graf von Henneberg-Schleusingen
Münzherr:
Georg Ernst (1559-1583), Graf von Henneberg-Schleusingen

Publications: D. Heus, Münzwesen und Münzen der Grafschaft Henneberg (1999) 200 Nr. 128 b (dieses Stück, ohne Abb.).

Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellungen auf Politik und Geschichte Bezug genommen oder Symbole des Handels und Glücks dargestellt. In Österreich wurden diese Rechenpfennige Raitpfennige genannt.

Photographer Obverse: Johannes Eberhardt
Photographer Reverse: Johannes Eberhardt

Godparenthood: Manfred Weidauer

Recommended Quotation: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 18270047

Latest Revision: 29.05.2020