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Serie: UNESCO-Weltkulturerbe. Prägequalität: Stempelglanz. Auflage: Stempelglanz insg. 330.000 Stück, zu gleichen Teilen geprägt in den Münzstätten A, D, F, G und J. Protokollauszug: „Dem Künstler ist es in hervorragender Weise gelungen, auf der Bildseite das Thema UNESCO-Welterbe-Hansestadt Lübeck in seiner Ganzheit gestalterisch umzusetzen. Die Darstellung zeigt sowohl die Stadtsilhouette mit den charakteristischen sieben Türmen als auch die feingliedrige städtebauliche Struktur der Bürgerhäuser. Das sonst als solitär bekannte Holstentor ist gut in das Gesamt-Ensemble eingebunden. In der Bildkomposition wurde das Verhältnis von Stadt-Darstellung und Schrift mit seiner klaren Trennung ausgewogen. Auf der Wertseite ist der Adler beeindruckend herausgearbeitet. Er steht in einem guten Verhältnis zu dem von ihm abgegrenzten Schriftteil. Über die klare und eindeutige Positionierung der Schrift entsteht eine sehr gute Korrespondenz zwischen Bild- und Wertseite."
Deutschland. Gedenkmünzen 20.-21. Jh.
Bei den Gedenkmünzen im 19. und beginnenden 20. Jh. dominierten die auf Herrscherhäuser bezogenen Anlässe, in der Weimarer Republik dagegen die auf technische Errungenschaften, bedeutende Persönlichkeiten, Geschichtsereignisse sowie Städtejubiläen. Die beiden Republiken des geteilten Deutschlands setzten nach 1949 die Tradition der Weimarer Republik fort und ließen durch renommierte Künstler Entwürfe zu ausgewählten Themen anfertigen, die als Prägungen umgesetzt einen großen Kreis von Sammlern in Ost und West ansprachen. Die Gedenkmünzenemissionen des seit 1990 vereinigten Deutschland verfolgen diesen Weg weiter. Seit der 2. Hälfte des 20. Jh. haben die Gedenkmünzen keinerlei Bedeutung mehr als Zahlungsmittel im Geldverkehr.
Der Euro
Als vorerst letzte „Welthandelsmünze“ wurde am 1. Januar 1999 der Euro unter den zwölf Staaten der Europäischen Union als gesetzliches Zahlungsmittel festgelegt und am 1. Januar 2002 als gemeinsames Geld ausgegeben.