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Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen  Münzkabinett, Tresor |
Vorderseite |
NERO CAESAR AVG GERM I[MP]. Kopf des Nero mit Lorbeerkranz nach r. Im r. F. ein rechteckiger Gegenstempel mit VESPA (ligiert). |
Rückseite |
Victoria schwebt mit einem Schild, darauf S P Q R, nach l. Beiderseits S - C. |
Datierung |
um 65 n. Chr. Römische Kaiserzeit  |
Nominal |
As  AsDer As; Asses (Mehrzahl). Eigentlich „Einer“ bzw. „Einheit“. Bezeichnet im Gewichtssystem des Geldes der römischen Republik das in zwölf Unzen (unciae) unterteilte Pfund (libra), mit wechselnden sinkenden Standards (vom obengenannten libralen zum semilibralen, sextanalen und schließlich unzialen). Zunächst gegossen als Teil des Aes grave, seit dem Ende des 3. Jhs. v. Chr. geprägt. Auch die entsprechende Einheit unteritalischen Schwergeldes wurde als As bezeichnet. Mit der Einführung des Denares (s. dort) kamen erst zehn, dann 16 Asses auf einen solchen. Augustus ließ den As ebenfalls als Kupfermünze weiterprägen, lediglich Nero gab ihn kurzfristig in Messing aus. Im Verlauf des 3. Jhs. n. Chr. werden Asses immer seltener geprägt und erscheinen zuletzt unter Aurelianus (reg. 270-275 n. Chr.). |
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Bronze ; 9,80 g; 27 mm; 6 h |
Literatur |
BMCRE I 246 Nr. 241; RIC I² Nr. 312 (Rom, ca. 65 n. Chr.); BNat II Nr. 399. Vgl. zum Gegenstempel: R. Martini, Collezione Pangerl. Contromarche Imperiali Romane (Augustus-Vespasianus). Nomismata 6 (2003) 75 Nr. 35; U. Werz, Gegenstempel auf Reichs- und Provinzialprägungen der römischen Kaiserzeit. Katalog der Sammlung Dr. Konrad Bech (2004) 144-149 Nr. 498-522; U. Werz, Gegenstempel auf Aesprägungen der frühen römischen Kaiserzeit im Rheingebiet: Grundlagen, Systematik, Typologie II. Katalog (2009) 849 Nr. 231,1 (http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2009/6893/). |
Abteilung |
Antike, Römische Kaiserzeit |