Kroton
ca. 530-500 v. Chr.
|
|
Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen  Münzkabinett, Tresor |
Vorderseite |
ϘPO. Dreifuß mit Löwentatzenfüßen und Punktverzierung. Aus dem Kessel erheben sich zwei Schlangen, am Kesselrand drei Ringhenkel. Im r. F. ein Krebs. Bodenlinie. |
Rückseite |
ϘPO. Dreifuß mit Löwentatzenfüßen. Bodenlinie. Das Ganze vertieft. Am Kesselrand drei Ringhenkel, unterhalb des Kesselbodens eine Volutenverzierung. Im l. F. ein Krebs. |
Datierung |
ca. 530-500 v. Chr. Archaik  |
Nominal |
Stater  StaterWörtlich die bzw. eine „Einheit“, also die Hauptwährungeinheit einer griechischen Stadt oder eines Staates. So ist die (silberne) Tetradrachme von Athen oder die korinthische (silberne) Tridrachme auch der jeweilige Stater innerhalb des lokalen Nominalsystems.
Zudem wird heute die Goldmünze griechischer Zeit im Gewicht der Haupteinheit (also rund 8,6 g im attischen Standard) als Stater bezeichnet.
Lit.: F. von Schrötter, Wörterbuch der Münzkunde (1930) 656 f. s. v. Stater. |
|
Silber ; 7,79 g; 30 mm; 12 h |
Literatur |
SNG Kopenhagen Nr. 1743 (ca. 550-480 v. Chr.); N. K. Rutter, Historia Numorum. Italy (2001) 167 Nr. 2078 (ca. 530-500 v. Chr.). Vgl. SNG ANS Nr. 247 (Schlangen zu Füßen des Dreifußes auf der Vs., auf Rs. KPOTO retrograd). |
Abteilung |
Antike, Griechen, Archaik und Klassik |