Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen Münzkabinett, Tresor
Vorderseite
ϘPO. Dreifuß mit Löwentatzenfüßen sowie Doppelvoluten- Punktverzierungen. Am Kesselrand drei Ringhenkel. Im l. F. ein Krebs. Dreifache Bodenlinie.
Rückseite
ϘPO. Dreifuß mit Löwentatzenfüßen und Binnenzeichnung. Das Ganze vertieft. Am Kesselrand drei Ringhenkel. Im l. F. eine Leier (lyra). Dreifache Bodenlinie.
Wörtlich die bzw. eine „Einheit“, also die Hauptwährungeinheit einer griechischen Stadt oder eines Staates. So ist die (silberne) Tetradrachme von Athen oder die korinthische (silberne) Tridrachme auch der jeweilige Stater innerhalb des lokalen Nominalsystems.
Zudem wird heute die Goldmünze griechischer Zeit im Gewicht der Haupteinheit (also rund 8,6 g im attischen Standard) als Stater bezeichnet.
Lit.: F. von Schrötter, Wörterbuch der Münzkunde (1930) 656 f. s. v. Stater.
Silber ; 7,39 g; 25 mm; 12 h
Herstellung
geprägt Schrötlingsriss
Münzstätte
Kroton
Region
Bruttium
Land
Italien
Literatur
SNG Lockett Nr. 601; E. Montenegro, Monete di Italia Antica e Magna Grecia (1996) 583 Nr. 3271 (ca. 550-510 v. Chr.); N. K. Rutter, Historia Numorum. Italy (2001) 166 Nr. 2088 (ca. 500-480 v. Chr.).