Diva Faustina (Maior)
nach 140 n. Chr.
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Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen  Münzkabinett, Tresor |
Vorderseite |
DIVA AVGVSTA - FAVSTINA. Drapierte Büste der Diva Faustina maior in der Brustansicht nach r. |
Rückseite |
CON-SE-C-RA-TIO // S C. Diva Faustina maior fliegt in langem Gewand mit wehendem Schleier auf einem Adler nach r. In ihrer r. Hand hält sie ein Zepter. |
Datierung |
nach 140 n. Chr. Römische Kaiserzeit  |
Nominal |
Sesterz  SesterzVon „semistertius“ (dritthalb), also zunächst im Wert von 2,5 Assen.
Bezeichnet zunächst eine Silbermünze [siehe dazu unter Sesterz (Silber)].
Im Namen des M. Antonius erstmals als Kupfermünze mit den Wertangaben HS und Delta (vier asses) geprägt. Seit der Münzreform des Augustus 18 v. Chr. ein Bronzenominal im Wert von 4 Assen oder ¼ Denar, geprägt wie der Dupondius in Messing ('Orichalcum'). Nach 260 n. Chr. wurde die Prägung eingestellt, selten sind Doppelsesterzen (das Kaiserbild der Vs. trägt hier zur Unterscheidung eine Strahlenkrone anstelle des meist üblichen Lorbeerkranzes) des Postumus und Traianus Decius, häufig auf ältere (einfache) Sesterzen überprägt. |
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Bronze ; 24,05 g; 35 mm; 5 h |
Literatur |
Otto Helbing Nachf., Auktionskatalog enthaltend die Münzen- und Medaillen-Bestände der aufgelösten Firma Zschiesche & Köder, Leipzig u.a. Bd. 5. Griechische, römische und byzantinische Münzen. Öffentliche Auktion: Mittwoch, den 9. April 1913 und folgende Tage (1913) 71 Nr. 1216 Taf. 17 (dieses Stück); RIC III, Antoninus Pius, 1133b. |
Abteilung |
Antike, Römische Kaiserzeit |
Veräußerer (an Museum) |
Otto Helbing Nachfolger (München)
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