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Prägequalität: Spiegelglanz. Auflage: Normalprägung A 6.000.000 Stück, D 6.300.000 Stück, F 7.200.000 Stück, G 4.200.000 Stück, J 6.300.000 Stück; Stempelglanz A 13.000 Stück, D 13.000 Stück, F 13.000 Stück, G 13.000 Stück, J 13.000 Stück; Spiegelglanz A 18.000 Stück, D 18.000 Stück, F 18.000 Stück, G 18.000 Stück, J 18.000 Stück. Protokollauszug der Preisgerichtssitzung: „Der vorliegende Entwurf zeigt ein dreiviertel Portrait von Konrad Adenauer, dessen 150. Geburtstag im Jahr 2026 gefeiert wird. In der Pille des Münzrunds sehen wir zentral gesetzt den Kopf Adenauers, eingerahmt vom Namenszug und den Lebensdaten. Die künstlerische Ausarbeitung des Portraits ist hervorragend gelungen. Bis ins kleinste Detail besticht es durch feine Modellierung und große Ausdruckskraft. Dadurch wird einer hoher Wiedererkennungswert erzielt. Der Schriftzug umrahmt das Gesicht in feiner serifenloser Type. Insgesamt überzeugt der Entwurf durch seine ruhige, klassische, aber auch authentische Ausstrahlung.“
Deutschland. Gedenkmünzen 20.-21. Jh.
Bei den Gedenkmünzen im 19. und beginnenden 20. Jh. dominierten die auf Herrscherhäuser bezogenen Anlässe, in der Weimarer Republik dagegen die auf technische Errungenschaften, bedeutende Persönlichkeiten, Geschichtsereignisse sowie Städtejubiläen. Die beiden Republiken des geteilten Deutschlands setzten nach 1949 die Tradition der Weimarer Republik fort und ließen durch renommierte Künstler Entwürfe zu ausgewählten Themen anfertigen, die als Prägungen umgesetzt einen großen Kreis von Sammlern in Ost und West ansprachen. Die Gedenkmünzenemissionen des seit 1990 vereinigten Deutschland verfolgen diesen Weg weiter. Seit der 2. Hälfte des 20. Jh. haben die Gedenkmünzen keinerlei Bedeutung mehr als Zahlungsmittel im Geldverkehr.
Der Euro
Als vorerst letzte „Welthandelsmünze“ wurde am 1. Januar 1999 der Euro unter den zwölf Staaten der Europäischen Union als gesetzliches Zahlungsmittel festgelegt und am 1. Januar 2002 als gemeinsames Geld ausgegeben.