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Die Ansicht einer Münze auf der Vorderseite verweist auf einen Frankfurter Heller der Jahre 1773 beziehungsweise 1782 [G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. 1700-1806. 5. Auflage (2019) 366 Nr. 83]. - Die Angabe der 100 Jahre auf der Medaillenansicht der Rückseite in den Sprachen Dänisch, Norwegisch und Schwedisch sowie Deutsch, Englisch, Italienisch und Polnisch verweist auf vergangene Internationale Numismatische Kongresse: 1967 in Kopenhagen, 1979 in Bern, 1997 in Berlin, 1936 und 1986 in London, 1973 in New York, 2009 in Glasgow, 1961 Rom, 2015 in Taormina und den jüngsten vor 2027 in Frankfurt am Main, 2022 in Warschau.
Numismatische Kongressmedaillen
Medaillen auf internationale numismatische Kongresse sind durch die enge Verbindung von Thema und Form besonders geschätzt. Das Münzkabinett Berlin richtete im Jahre 1997 in seiner Heimatstadt den alle sechs Jahre stattfindenden Weltkongress zur Numismatik aus und verantwortete 2000 die Ausstellung zum FIDEM-Kongress in Weimar. Zu beiden numismatischen Großereignissen lobte die mit dem Münzkabinett verbundene Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst künstlerische Wettbewerbe für Teilnehmer- und Ehrenmedaillen aus. Wilfried Fitzenreiter und Peter G. Güttler entwarfen die Berliner, Silvia Klöde-Hoffmann und Eberhard Linke die Weimarer Medaillen.