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Prägequalität: Spiegelglanz. Auflage: Normalprägung A 4.000.000 Stück, D 4.200.000 Stück, F 4.800.000 Stück, G 2.800.000 Stück, J 4.200.000 Stück; Stempelglanz A 22.000 Stück, D 22.000 Stück, F 22.000 Stück, G 22.000 Stück, J 22.000 Stück; Spiegelglanz A 26.000 Stück, D 26.000 Stück, F 26.000 Stück, G 26.000 Stück, J 26.000 Stück. Protokollauszug der Preisgerichtssitzung: „Der Entwurf setzt das Wettbewerbsthema, den 1275. Geburtstag Karls des Großen, mit beeindruckender inhaltlicher Tiefe um. Die Darstellung kombiniert zwei zeitgenössische Bildelemente. Das persönliche Monogramm des Kaisers und das Oktogon des Aachener Doms. Beide Motive verschmelzen sehr gekonnt zu einem zentralen Kunstwerk eigener Prägung. Die Arbeit besticht durch ihre dynamische, plastische Gestaltung. Insgesamt entsteht eine innovative Würdigung dieser herausragenden Gestalt der europäischen Geschichte.“
Deutschland. Gedenkmünzen 20.-21. Jh.
Bei den Gedenkmünzen im 19. und beginnenden 20. Jh. dominierten die auf Herrscherhäuser bezogenen Anlässe, in der Weimarer Republik dagegen die auf technische Errungenschaften, bedeutende Persönlichkeiten, Geschichtsereignisse sowie Städtejubiläen. Die beiden Republiken des geteilten Deutschlands setzten nach 1949 die Tradition der Weimarer Republik fort und ließen durch renommierte Künstler Entwürfe zu ausgewählten Themen anfertigen, die als Prägungen umgesetzt einen großen Kreis von Sammlern in Ost und West ansprachen. Die Gedenkmünzenemissionen des seit 1990 vereinigten Deutschland verfolgen diesen Weg weiter. Seit der 2. Hälfte des 20. Jh. haben die Gedenkmünzen keinerlei Bedeutung mehr als Zahlungsmittel im Geldverkehr.
Der Euro
Als vorerst letzte „Welthandelsmünze“ wurde am 1. Januar 1999 der Euro unter den zwölf Staaten der Europäischen Union als gesetzliches Zahlungsmittel festgelegt und am 1. Januar 2002 als gemeinsames Geld ausgegeben.