Athen

Athen

nach 467 v. Chr.

 

Ausstellung im Bode-Museum
Raum 242, BM-101/02 Hauptwerke in Stele Raum 242

Vorderseite

Kopf der Athena nach r. Die Göttin trägt Ohrschmuck und einen attischen Helm, der mit drei senkrecht stehenden Olivenblättern geschmückt ist.

Rückseite

A-Θ-E. In Vorderansicht aufrecht stehende Eule mit abgespreizten Flügeln in einem vertieften Viereck (sog. quadratum incusum), im l. F. oben ein Olivenzweig mit zwei Blättern.

Münzstand

Stadt

Datierung

nach 467 v. Chr.
Klassik

Nominal

Dekadrachme

Info

Material

Silber

Herstellung

geprägt

Gewicht

42,60 g

Durchmesser

35 mm

Stempelstg.

3 Uhr

Münzstätte

Athen

InfoInfo

Region

Attika

Info

Land

Griechenland

Info

Literatur

W. S. W. Vaux, Numismatic Chronicle 1853, 30 (dieses Stück); A. von Prokesch-Osten, Inedita meiner Sammlung autonomer altgriechischer Münzen (1854) 29 Taf. 2,76 (dieses Stück); F. Mainzer, Das Dekadrachmon von Athen, ZfN 36, 1926, 37-54; Ch. Seltman, Athens. Its history and coinage before the Persian invasion (1924) 211 Nr. 446 Stempel A301/P381 Taf. 20 (dieses Stück, ca. 486 v. Chr., löste eine rege Diskussion über die Datierung aus); A. von Sallet - K. Regling, Die antiken Münzen ³(1929) 11 mit Abb. (dieses Stück); P. R. Franke - M. Hirmer, Die Griechische Münze ²(1972) Nr. 357 Taf. 12 (dieses Stück); W. Fischer-Bossert, The Athenian Decadrachm. ANS Numismatic Notes and Monographs 168 (2008) 33 f. Nr. 1 Taf. 1, A; 9 (dieses Stück, mit Lit.). - Zur Erwerbungsgeschichte vgl. auch ebd. 81-83. - Zur Person Prokeschs s. D. Bertsch, Anton Prokesch von Osten (1795-1876). Ein Diplomat Österreichs in Athen und an der Hohen Pforte. Beiträge zur Wahrnehmung des Orients im Europa des 19. Jahrhunderts (2005).

Sachbegriff

Münze

Abteilung

Antike, Griechen, Archaik und Klassik

Accession

1875 Prokesch-Osten

Vorbesitzer

1.

Graf Anton Prokesch von Osten 1852 - 1875

Info dnb viaf wikipedia
2.

Michael Iatros - 1852

Info

Objektnummer

18200870

Permalink

http://ikmk.smb.museum/object?id=18200870

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Patenschaften

Heinrich Ihl