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Name |
Landsteiner, Dr. Karl (14.06.1868 - 26.06.1943) |
Österreichisch-Jüdischer Pathologe, Serologe und Nobelpreisträger. Karl Landsteiner studierte ab 1885 an der Universität Wien Medizin und promovierte 1891. Er arbeitete an verschiedenen Instituten, etwa bei Max Gruber (Hygiene) und Anton Weichselbaum (Pathologie), an der II. medizinischen und I. chirurgischen Klinik in Wien. Er habilitierte sich 1903 für Pathologie in Wien und wurde 1911 zum außerordentlichen Professor ernannt. 1919 nahm er einen Ruf in die Niederlande an, wurde jedoch schon 1922 an das Rockefeller-Institut in New York berufen, dem er bis zu seinem Tod im Jahre 1943 angehörte. Schon als Assistent am Pathologisch-anatomischen Institut entdeckte Landsteiner 1900 das AB0 Blutgruppen-System, später differenzierte er erstmals Hämoglobinarten im Tierreich und beschrieb pflanzliche Antikörper. Dafür erhielt er 1930 den Nobelpreis. Landsteiner gilt als Begründer der Immunhämatologie. Sein Porträt findet sich auf der 1000-Schilling-Banknote von 1997. |
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Permalink |
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erstellt |
05.08.2026 |
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