Person

Name

Freud, Prof. Dr. Sigmund (06.05.1856 - 23.09.1939)

Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse und als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und Psychologie bei Franz Brentano.

Ab 1874 führte Freud seinen eigenen Philosophiezirkel und arbeitete ab 1876 im Labor des Physiologen Ernst Wilhelm von Brücke. 1879 schloss er seine Promotion ab und wurde Assistenzarzt am Wiener Universitätsklinikum, wo er u.a. bei Theodor Meynert an der psychiatrischen Abteilung arbeitete. 1885 wurde Freud Privatdozent, 1902 außerordentlicher Professor und ab 1915 hielt er seine erste Vorlesung zur Einführung in die Psychoanalyse.
Gemeinsam mit Carl Gustav Jung und Kontakten zur Universitätsklinik in Zürich bildete sich eine junge Avantgarde der internationalen Psychiatrie. Seine Theorien der Psychoanalyse wurden in Wiens Kaffeehäusern und Salons besprochen, seine Person lenkte die Aufmerksamkeit internationaler Medien auf Wien.
Freud litt ab 1923 an Krebs und emigrierte 1938 nach Großbritannien, wo er 1939 verstarb.

Zu seinen wichtigsten Werken zählen „Totem und Tabu“ (1913), „Das Ich und das Es“ (1923), „Hemmung, Symptom und Angst“ (1926) und „Das Unbehagen in der Kultur“ (1930). Er gab (seit 1913) die „Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse“ sowie das „International Journal of Psychoanalysis“ heraus.

Sein Porträt findet sich auf der 50-Schilling-Banknote von 1986.

Typen

Dargestellte/r Info

GND

https://d-nb.info/gnd/118535315

VIAF

https://viaf.org/viaf/34456780

https://www.britishmuseum.org/collection/term/BIOG131655

Wikidata

https://www.wikidata.org/wiki/Q9215

Permalink

https://ikmk.smb.museum/ndp/person/17530

erstellt

05.08.2026

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