|
Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen  Ausstellung im Bode-Museum Raum 241, BM-24/22 Historische Ereignisse |
Vorderseite |
FIDES ET CONSTANTIA PER IGNEM PROBATA [Treue und Beständigkeit durch Feuer erprobt]. Die brennende am Fluß gelegene Stadt während der Belagerung. Oben die Sonne. |
Rückseite |
THORVNIA / HOSTILITER OPPVGNATA / ET DEI O AVXILIO / FORTR A CIVIB DEFENSA / XVI FEBR / ANNO / MDCXXIX. Siebenzeiliges Schriftfeld, darüber Engel in den Wolken mit dem Stadtwappen. |
Nominal |
Taler  TalerDie europäische Großsilbermünze im Wert eines Goldguldens (florin). Sie hat ihren Ursprung in einer seit 1486 in der Tiroler Münzstätte Hall geprägten Silbermünze, die anfangs Guldiner, Guldengroschen und später auch Guldentaler genannt wurde. Der Erfolg dieser neuen Münzform, insbesondere jener im böhmischen Joachimthal (Jáchymov in der Tschechischen Republik) geprägten der Grafen von Schlick, schuf den Rufnamen Joachimthaler, kurz Taler, und damit die neue Bezeichnung dieser Münzsorte. In anderen Ländern liefen bald ähnliche Großsilbernominale u.a. unter den Namen Crown, Daalder und Tallero um.
Diese id dient als generische Bezeichnung der verschiedenen Talermünzen. Weitere Einzelkonzepte mit entsprechender Beschreibung und Definition sind unter den jeweiligen Einzelbezeichnungen zu finden.
Lit.: F. von Schrötter, Wörterbuch der Münzkunde (1930) s.v. Taler 676 f. |
|
Silber ; 28,71 g; 46 mm; 12 h |
Literatur |
J. S. Davenport, European Crowns 1600-1700 (1974) Nr. 4369. |