Schweden: Friedrich und Ulrike Eleonore
1731
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Berlin, Münzkabinett der Staatlichen Museen  Ausstellung im Bode-Museum Raum 243, BM-72/23 Europa. Silber 17.-18. Jh. |
Vorderseite |
FRIDERICVS ET VLR ELEON D G REX ET REG SVECIAE [AE ligiert. Fridericus et Ulrica Eleonora Dei Gratia Rex et Regina Sveciae]. Drapierte Doppelbüsten des Friedrich im Harnisch, vorn, und der Ulrike Eleonore, hinten, nach rechts. Im Armabschnitt die Stempelschneidersignatur ICH (Johann Carl Hedlinger). |
Rückseite |
SPLENDET IN ORBE DECVS [Splendet in Orbe Decus]. Die drei Schwedischen Kronen vor einem Rund. |
Dargestellte/r |
Luise Ulrike (1751-1771), Königin von Schweden
 Friedrich (1720-1751), König von Schweden, ab 1730 Landgraf von Hessen
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Autorität |
Friedrich (1720-1751), König von Schweden, ab 1730 Landgraf von Hessen
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Nominal |
Taler  TalerDie europäische Großsilbermünze im Wert eines Goldguldens (florin). Sie hat ihren Ursprung in einer seit 1486 in der Tiroler Münzstätte Hall geprägten Silbermünze, die anfangs Guldiner, Guldengroschen und später auch Guldentaler genannt wurde. Der Erfolg dieser neuen Münzform, insbesondere jener im böhmischen Joachimthal (Jáchymov in der Tschechischen Republik) geprägten der Grafen von Schlick, schuf den Rufnamen Joachimthaler, kurz Taler, und damit die neue Bezeichnung dieser Münzsorte. In anderen Ländern liefen bald ähnliche Großsilbernominale u.a. unter den Namen Crown, Daalder und Tallero um.
Diese id dient als generische Bezeichnung der verschiedenen Talermünzen. Weitere Einzelkonzepte mit entsprechender Beschreibung und Definition sind unter den jeweiligen Einzelbezeichnungen zu finden.
Lit.: F. von Schrötter, Wörterbuch der Münzkunde (1930) s.v. Taler 676 f. |
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Silber ; 29,90 g; 43 mm; 12 h |
Literatur |
B. Ahlstroem - Y. Almer - B. Hemmingsson, Sveriges Mynt 1521-1977 - The coinage of Sweden (1976) 200 Nr. 179; L. O. Lagerqvist - H. Hirsch - U. Nordlind, Goldmünzen und Reichstaler Schwedens und seiner früheren Besitzungen von Gustav I. bis Carl XVI. Gustaf. Sammlung Julius Hagander (1996) 442 Nr. 408; J. S. Davenport, European Crowns 1700-1800 (1964) Nr. 1725. |